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Was Remote Work für mich bedeutet

Sarah Gatzka Blog Remote Work

Remote Work bietet Chancen für Arbeitgeber und Arbeitnehmer

Das Thema Remote Work zog mich bereits beim Schreiben meiner Bachelor-Arbeit magisch an: was sind die Vor- und Nachteile für Unternehmen und deren Mitarbeiter? In einer eigenen Forschung suchte ich nach antworten. Weil ich die Welt entdecken wollte, kündigte ich meinen „sicheren“ Job bei der Bank. Gemeinsam mit meinem Travel-Buddy Anika zogen wir also los. Zu Beginn noch ganz ohne Remote Job. Schnell erkannte ich allerdings, dass ich die Reise mit einem Remote Job kombinieren wollte. Warum? Weil ich so noch freier reisen konnte und mir keine ortsgebundenen Jobs mehr suchen musste. 

Und so machte ich mich auf die Suche nach einem „fully remote“ Job. Als Freelancer wurde ich fündig und fand einen Job bei RemPro. Mit RemPro berate ich den deutschen Mittelstand zum Thema Homeoffice und der Implementierung hybrider Arbeitsmodelle. Ich bin sehr dankbar, dass ich durch die Arbeit bei und mit RemPro mehr und mehr Menschen ein flexibles und ortsunabhängiges Arbeiten ermöglichen kann. 

Meine Top 3 Vorteile von Remote Work

Sei, WO immer du sein willst

Ganz egal ob die Wahl der Lieblingsstadt in Deutschland oder die Möglichkeiten zu Reisen: Remote Work ermöglicht uns Selbstbestimmung in Bezug auf den Ort, an dem wir leben möchten. Und das nicht nur kurz- sondern auch langfristig. Aufgrund von ortsunabhängiger Arbeit kann ich meinen Lebensmittelpunkt momentan auf die Azoren verlegen. Weil ich nahe der Natur und direkt am Ozean bin, verbessert sich mein Wohlbefinden enorm. Das wirkt sich gewiss auch auf mein Output im Job aus. 

Das Kennenlernen neuer Orte und neuer Kulturen sorgt zusätzlich dafür, dass ich jeden Tag meinen Horizont erweitern kann. Das bringt schließlich nicht nur mich persönlich, sondern auch das Unternehmen, für das ich arbeite nach vorn. 

Sei, WER immer du sein willst

Das man auf Reisen so richtig man selbst sein kann, hörst du hier wahrscheinlich nicht zum ersten mal. Damit will ich nicht sagen, dass man sich ansonsten verstellen würde. In den letzten Monaten habe ich allerdings gemerkt, dass man durch eine Reise auch mehr zu sich selbst findet. Man nutzt freie Minuten, um seine eigenen Werte und Ziele zu hinterfragen und entwickelt so seine Persönlichkeit enorm weiter. Während der letzten Monate habe ich mich beispielsweise mehr den Themen Meditation und Spiritualität widmen können. Und ich bin super froh darüber, dass ich es nun schaffe, das Thema Achtsamkeit mehr in meinen Alltag zu integrieren. 

Zugegebenermaßen hat das vielleicht nicht direkt etwas mit Remote Work zu tun. Ich denke aber, dass sich diese Aspekte schon irgendwie gegenseitig bedingen. Denn ohne meinen Remote Job könnte ich mich auch nicht langfristig auf diese Reise begeben. 

Tue, WAS immer du tun willst

Zu guter letzt ermöglicht Remote Work es mir, meine Freizeit noch mehr nach meinen eigenen Vorstellungen zu gestalten. Hier auf den Azoren kann ich neuen Hobbys nachgehen, was so zu Hause in Deutschland nicht möglich wäre. Ich genieße es, mit jeder Surf-Lesson besser zu werden und den Ozean jedes mal ein kleines bisschen besser zu verstehen. Neben dem Surfen habe ich auch das Skaten als neue Sportart für mich entdeckt. Eine Sportart bei der es besonders wichtig ist, den Ausdruck „Going with the FLOW“ zu verkörpern. Durch die Möglichkeit der flexiblen Arbeit kann der Abenteuerlust viel mehr Platz in meinem Alltag einräumen. Weil ich nicht mein Leben um die Arbeit herum plane, sondern meine „Arbeit“ mein Leben ergänzt. 

Im Endeffekt habe ich durch Remote Work, insbesondere aber auch mit dem Unternehmen RemPro, einen Job gefunden, der sich für mich nicht länger nach Arbeit anfühlt. Work und Life trenne ich nicht mehr. Mein Job macht mir Spaß und gibt mir gleichzeitig den Raum auch mein Studium und meine anderen unternehmerischen Themen anzutreiben. 

Ein Blick in die Zukunft

Wenn ich mal einen Blick in die weite, weite Zukunft wagen darf, dann ist die Zukunft der Arbeitswelt aus meiner Sicht davon geprägt, dass jede Person – mehr oder weniger als Freelancer – einfach nur noch an den Projekten mitarbeitet, für die sie persönlich brennt. 

Schon fast so, als ob man das Konzept der TEAL Organisation (nach Laloux) auf die ganze Arbeitswelt beziehen würde. Hierbei stehen Selbststeuerung, Ganzheitlichkeit und der evolutionäre Sinn im Vordergrund. Das bedeutet beispielsweise, dass es sich selbst verwaltende Teams gibt und ich als Mitarbeiter ganzheitlich auftreten darf, was bedeutet, dass ich keine meiner Persönlichkeitseigenschaften zurück halten muss.

Was glaubt ihr, können wir von der Arbeitswelt der Zukunft erwarten?