Zum Inhalt springen

Ein Rückblick: Vom Niederrhein auf die Azoren

Sarah Gatzka Blog Azoren

Mein Rückblick auf die letzten acht Monate

Wow! Ich kann selbst noch gar nicht richtig fassen, was innerhalb der letzten acht Monate passiert ist. Ich habe mein Leben einmal komplett auf den Kopf gestellt.

Ganz genau am 30. Juni 2020 hatte ich meinen letzten Arbeitstag bei der Volksbank – und es fühlt sich an als wäre es gestern gewesen. Seit Ende November arbeite ich für die Remote Work Beratung RemPro – und es fühlt sich an als würde ich dort bereits seit Jahren tätig sein. Diese gegensätzlichen Gefühle scheinen auf den ersten Blick wirklich kaum zusammen zu passen. Ich persönlich ziehe daraus für mich die folgenden Schlüsse:

Meine Zeit bei der Volksbank

Ich bin wirklich dankbar für die Zeit bei der Volksbank, bei der ich bspw. durch den Einbezug in strategische Projekte lernen durfte, was es heißt, Verantwortung zu übernehmen und selbstorganisiert zu arbeiten. Besonders dankbar bin ich für mein Team und meine Kollegen, mit denen ich auch heute noch wunderbare Freundschaften pflege.

Gleichzeitig habe ich bei der Bank mein Interesse an digitalen Themen und die Power von digitaler Transformation erkannt. Ich habe verstanden, dass ich Dinge bewegen möchte, dass ich Raum für Ideen brauche und – dass mein Schreibtisch im Verwaltungsgebäude der Volksbank mir genau diesen Raum einfach nicht mehr schaffen konnte. Mit dem Ende meines Bachelors wusste ich: Ich brauchte einen Tapetenwechsel. Oder auch einfach erst mal gar keine Tapeten mehr um mich herum.

Meine Arbeit mit RemPro

Ich bin überglücklich, dass ich mit RemPro ein Unternehmen gefunden habe, dessen unternehmerische Vision und Zielsetzung zu meinen persönlichen Einstellungen und Motiven passt. Einen Job, eben ganz ohne Tapeten. Einen Job, der gemeinsam mit meinem Laptop immer Platz im Backpack hat.

Aber schauen wir zurück in den Juni 2020

Denn bevor ich euch von meinem Start und der Arbeit bei RemPro berichte, gibt es definitiv noch einige andere Zeilen zu schreiben. Zeilen über meine Bachelor-Arbeit, das Thema Remote Work, unsere Reisevorbereitungen, das Über-Board-Werfen aller Reisvorbereitungen – aufgrund von „Ihr wisst schon wem“, unseren Reisestart, die Zeit im Caldeira Surfcamp, die Erlebnisse auf den anderen Inseln der Azoren, unser Leben auf dem Segelboot und schließlich unsere Ankunft in Ponta Delgada. 

Die Ankunft in unseren eigenen vier Wänden auf dieser wunderbaren, einzigartigen Insel Sao Miguel. Die Ankunft auf einer Insel, die auch nach etwa einem halben Jahr Aufenthalt immer noch jeden Tag voller Naturerlebnisse und Abenteuer steckt.

Natürlich passen diese ganzen Themen nicht so ganz in einen einzigen Blogbeitrag. Insbesondere über unsere Reise schreiben Anika und ich daher in unserem Reisetagebuch auf unserer gemeinsamen Website Querweltsein. Wer uns von Beginn an auf unserem gemeinsamen Instagram-Kanal @querweltsein mitverfolgt, hat dort sicherlich bereits die ein oder anderen Eindrücke live miterleben können.

Vom Niederrhein auf die Azoren

In diesem Beitrag möchte ich euch gerne erzählen, was die Azoren für mich bedeuten, was bis hierher meine absoluten Highlights waren und warum ich wirklich jedem einen Urlaub auf den Azoren empfehlen würde.

Obwohl die beiden Orte – der Niederrhein und die Azoren – unterschiedlicher nicht sein könnten, haben sie dennoch eines gemeinsam: grüne Kuhwiesen, weit und breit. So stolz wie der Walbecker auf seinen Spargel ist, so stolz ist der Azoreaner auf die Kühe und den regionalen Käse. So kommt es vor lauter Stolz nicht selten vor, dass die Einheimischen in Bezug auf ihre wundervolle Umgebung schon fast „betriebsblind“ werden und ganz vergessen an welch einzigartigem Ort sie eigentlich leben. Tiefgrüne Natur, unzählige Wasserfälle, klare Sternenhimmel, den Ozean hin zu wirklich allen Himmelsrichtungen. Es ist für mich leicht zu verstehen, warum die Azoren auch als Hawaii von Europa bezeichnet werden.

Die Azoren – das Hawaii von Europa

Bisher konnten Anika und ich die Inseln Terceira, Sao Jorge, Pico, Faial und Sao Miguel erkunden. Es fehlen somit noch Santa Maria, Graciosa, Flores und Corvo. Alle Inseln haben wirklich unterschiedlichste Naturschönheiten zu bieten und sind alle auf ihre eigene Art und Weise besonders.

Weil ich mit der Insel Sao Jorge nicht nur den Start unserer Reise, sondern auch den Beginn meines komplett neuen Lebensabschnittes verbinde, stelle ich euch hier meine absoluten Sao Jorge-Highlights der Insel zusammen:

  • Faja do Santo Cristo:
    Mitten in der Natur, ganz von der Normalität abgelegen, ohne Strom und ohne WLAN zieht das Faja do Santo Christo Naturliebhaber, Wanderer und Surfer an. Absolutes Highlight ist neben dem wirklich schönsten Sternenhimmel, den ich je gesehen habe, ein ganz versteckter Cave, in dem ich zum ersten Mal erlebt habe, was Stille wirklich bedeutet.

  • Faja do Ouvidor:
    Ein Naturschwimmbecken inmitten von Felswänden und Vulkangestein, das zum Klippenspringen und Wellenbaden einlädt.

  • Wanderung vom Caldeira Surfcamp ins Faja dos Vimes:
    Einmal vom Norden der Insel auf die Südseite wandern: Innerhalb von sechs Stunden sind wir vom Surfcamp ins Faja dos Vimes gewandert, um dort den einzigen in Europa hergestellten Kaffee zu probieren – und die Sonne zu genießen!

  • Ponta dos Rosais:
    Obwohl ich hier fast meine Drohne im Ozean versenkt hätte, ist mir der westlichste Punkt der Insel als absolutes Highlight in Erinnerung geblieben. Setzt man sich hier an die Klippe und schaut in die Ferne, fühlt man sich als wäre man am Ende der Welt.

Falls ihr euch zu unseren Reiseberichten und weiteren Highlights rund um die Azoren interessiert, schaut gerne auf unserem Reiseblog Querweltsein vorbei. 

Hier, auf meiner eigenen Website, soll es neben dem Thema „Reisen“ insbesondere auch um ortsunabhängiges Arbeiten und Remote Work, Coaching, Positives Mindset, Positive Psychologie, Entrepreneurship, den Digital Nomad Lifestyle und viele weitere Themen gehen, die mich als Selbstständige in meinem Alltag beschäftigen.